Schnieber-Jastram (CDU) zu Gast bei der Alevitischen Gemeinde Hamburg-Haak Bir

Kazim Abaci, Baris Önes, Schnieber-Jastram
Kazim Abaci, Baris Önes, Schnieber-Jastram

Bei der von Baris Önes moderierten Veranstaltung "Quo vadis, Türkei?", ging es unter anderem um die jüngsten außen- und innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei. Hierbei spielte die Diskussion über eine mögliche Mitgliedschaft der Türkei in der Europäischen Union eine bedeutende Rolle. Während die Europaabgeordnete Schnieber-Jastram mit ihrer authentischen Art eine überzeugende Stellung zum Thema bezog, scheuten sich die anwesenden Zuschauer nicht, auch kritische Fragen zu stellen. Besonders das Thema der türkischen Innenpolitik, von der Unterdrückung der Minderheiten bis hin zu den über 700 Hungerstreikenden in den türkischen Gefängnissen, lag den Anwesenden Gästen am Herzen.

 

Deutliche Kritik der Zuhörer ging an die Europäische Union und an die europäischen Länder, die im Syrienkonflikt nach wie vor strikt ihre eigenen Interessen verfolgen und sogar die syrische Opposition, die mittlerweile zum Großteil aus Al-Qaida-Mitgliedern und Jihadisten bestehen, unterstützen und unterstellten der türkischen Regierung, dass sie diese fundamentalistischen Terroristen subventionieren. 

Sowohl Schnieber-Jastram als auch die Zuschauer waren sich bei einer  Sache einig, nämlich, dass die jetzige innenpolitische Situation in der Türkei ernstzunehmend ist, nicht heruntergespielt werden darf und hinsichtlich des Syrienkonflikts „kein Böser mit einem anderen Bösen ersetzt“ werden darf. Über die Frage zur vollen Mitgliedschaft in der EU oder einer privilegierten Partnerschaft begrüßte Schnieber-Jastram, im Gegensatz zu ihrer eigenen Partei, das  Erstere - vorausgesetzt, die türkische Regierung erfüllt die Bedingungen - da auch sie der Meinung sei, dass eine Perspektive der Vollmitgliedschaft die Demokratisierung im Land verstärken würde. 

Außerdem erwähnte sie offen und ausdrücklich,  dass irgendetwas die Europäer daran hindere, die Mitgliedschaft zu unterstützen, dass die Religion des Landes einer der wesentlichen Ursachen sei, warum viele europäische Politiker uneinig über einen Beitritt seien, wobei die Angst um Machtverlust auch eine große Rolle spiele. 

 

Autorin: Ceren Karaceper (Schriftführerin im Jugendvorstand)

 

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